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Biografie
Das Duo MAR Y ARENA begann seine Laufbahn in Puerto Vallarta,
an der mexikanischen Pazifikküste im Jahr 2000.
Rocío Esperanza Osorio

In Mexiko geboren, wuchs Rocío in einer Umgebung auf, in der die Musik und der Tanz einfach zum natürlichen Tagesablauf gehörten. Mit 15 Jahren begann sie Unterricht zu nehmen für Klassisch-Spanischen Tanz und begann sich so dem Flamenco zu nähern. Seitdem nahm sie Unterricht mit verschiedenen Flamencolehrern wie Manolo Vargas, Margarita Gordon, María Díaz und Patricia Linares, u.a.
Bevor sie der Berufung zum Tanzen ganz folgte, vollendete sie ein Studium und arbeitete sie neun Jahre als Diplomjournalistin.
Im Jahre 1995 lernte sie den Gitarristen Jürgen Breustedt
kennen, mit dem sie bald darauf zusammenlebt und arbeitet.
2000 gründen sie zusammen das Flamencoduo „Mar y Arena“.
Sommer 2001 trifft sie die Entscheidung nach Sevilla in Spanien
zu gehen um ihre Kenntnisse zu vertiefen und ihre Kunst zu verfeinern.
Nach dem ersten Studienjahr in der renommierten Flamencoschule FUNDACIÓN CRISTINA HEEREN DE ARTE FLAMENCO, unter professioneller Hand von Meistern wie Manuel Soler, Milagros Menjíbar, Rafael Campallo, Carmen Ledesma, Asunción Pérez "La Choni" und Yolanda Lorenzo, u.a., bekam sie ein Stipendium um nach dem zweiten Jahr die Diplomausbildung abzuschließen.
Der Einfluss all dieser Meister, mit ihren verschiedenen Stilen
und unterschiedlichen Sichtweisen die Flamencokunst zu betrachten
und zu verstehen und dazu die leidenschaftlichen Erfahrungen
des täglichen Lebens, hinterließen eine tiefe Spur
bei Rocío, deren Tanz, sehr persönlich geprägt
und reich an Ausdruck, das Traditionelle mit dem Modernen kombiniert.
Seit 2003 lebt sie in Hamburg als Flamencotänzerin-und Lehrerin, sowie als Lehrerin für kreativen Tanz-und Rhythmik für Kinder. Aber auch als Tanzsolistin klassischer Musik hat sie sich einen Namen gemacht, mit zahlreichen Auftritten mit der Norddeutschen Sinfonietta und das Jung und Klassik Ensemble.
Jürgen Breustedt
Jürgen Breustedt seinerseits fand sich schon in jungen
Jahren von der Flamencomusik gefesselt.
Mit der Absicht ein professioneller Flamencogitarrist zu werden,
begibt er sich 1976 nach Granada, lernt dort zunächst mit
verschiedenen Gitarristen am legendären Sacramonte, eines
der Hochburgen des Zigeunerflamencos, wo er sich von all dem
Flair des Flamencos ernährt.
Später zieht er nach Cordoba, wo einer der klassischen
Meister der Flamencogitarre, Manuel Cano, am Konservatorium
lehrte und nahm im Jahre 1978 auch die Gelegenheit wahr mit
Paco Peña Unterricht zu nehmen, der damals gerade das
internationale Gitarrenfestival in Cordoba gründete.
Im Sommer 1984 erlangte Jürgen seine erste wichtige Auszeichnung
für seine frühe Karriere, indem er den ersten Preis
des Gitarrenwettbewerbs Saarbrücken 84 gewann.
Noch im selben Jahr treibt ihn sein unruhiger Abenteuergeist
über den Atlantik nach Mexiko. Dort tourt er mit Flamencogruppen,
bereist das Land und sammelt Erfahrungen.
1991 erhält er ein Stipendium von der mexikanischen Regierung
für die Verwirklichung eines Projekts, das den Einfluss
des Flamencos auf die lateinamerikanische Folklore erforscht.
Dann, im Jahre 1998, kurz vor der Geburt von Vanessa, bekommt
er nochmals das gleiche Stipendium, diesmal für die Produktion
einer CD mit dem Namen Herencia Latina, die vom vorangegangenen
Projekt inspiriert war.
Heute leben beide mit ihrer Tochter in Hamburg, wo sie Flamencotanz-
und Gitarre unterrichten.
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